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Gut fürs Personalmarketing – die neuen Facebook-Gruppen

19. Oktober 2010

Auf Karrieremessen und Praktikanten-Veranstaltungen höre ich es immer wieder: „Cool, ihr seid auf Facebook? Hm, aber dann könnt ihr ja alle meine Daten sehen, wenn ich euer Fan werde.“ So oder so ähnlich schallt es immer wieder aus den Mündern von Studierenden und Absolventen.

Gut fürs Personalmarketing - die neuen Facebook-Gruppen

Gut fürs Personalmarketing - die neuen Facebook-Gruppen

Mal ganz davon abgesehen, dass man als Admin einer Facebook-Fanpage ohnehin nicht so viele Einblicke hat wie als „Freund“ und man selbst anhand eines gut durchdachten Listen-Managements seine Privatsphäre bis ins Kleinste verwalten kann, wird eines deutlich: Die Zielgruppen sind in der Breite noch nicht so weit, mit Arbeitgebern über Social Networks/Media in den Austausch zu treten. Das zeigt nun auch deutlich die talential-Studie. Josef Buschbacher beschreibt dieses Factum in seinem Blogbeitrag Personalisierung des Unternehmens durch Social Media sehr schön:

Die Kommunikation mit einer Organisation ist für die meisten ein noch jüngeres Kind (…).

Das heißt für uns Personalmarketer: Wir müssen unseren Arbeitgeber persönlicher machen. Social Media als Kanal mit Bildchen und Videos genügen einfach nicht. Und auch wir müssen zugunsten unserer Kollegen aus anderen Fachbereichen, und zwar den, für die sich die Zielgruppen interessieren, in den Social Media zurücktreten.Da kommt die Einführung der neuen Facebook-Gruppen gerade recht:

  • Je nach Fachbereich (z.B. Inhouse Consulting, Risikomanagement, Aktuariat etc.) könnte man eine entsprechende Gruppe gründen, in der sich potenzielle Bewerber mit Unternehmensvertretern aus genau diesen Bereichen regelmäßig austauschen.
  • Der Austausch kann über „normale“ Gruppenposts geschehen und/oder man richtet einen Jour-fixe-Chat ein; quasi eine Karriere-Beratung und Fachsimpelei mit Menschen, die eben genau in dem Job stecken, den ich als Umworbener evtl. anvisiere.
  • Man könnte sogar soweit gehen, dass man die neue Kollaborations-Funktion über Docs nutzt, um gemeinsam an einer (fiktiven oder abgeänderten) aktuellen Arbeitsaufgabe zu werkeln. So kann ich als Arbeitgeber schon sehen, wer die benötigten Skills mitbringt – sowohl fachlich wie auch persönlich!
  • Die Gruppen würden sich im Übrigen auch dazu eignen, bisherige Xing-Gruppen, mit denen Praktikanten-Gruppen verwaltet wurden, abzulösen und dort stattfinden zu lassen, wo die eigene Karriere-Fanpage ohnehin ist: auf Facebook.
  • Und nicht zuletzt würden die Gruppen dazu beitragen, dem Unternehmen als „anonymes Konstrukt“ ein bzw. mehrere Gesichter zu geben.

Es steckt also einiges an Potenzial in den neuen Facebook-Gruppen. Voraussetzung für die oben beschriebene Nutzung ist – wie so oft – eine fest verankerte „Social Media Kultur“ innerhalb des Unternehmens und dem Verständnis über den Nutzen einer solchen Art des Personalmarketings bzw. Talent Relationship Managements.

Wer mehr über die neuen Facebook-Gruppen erfahren möchte, empfehle ich diese Beiträge:

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